neftiblättli


Bericht Dezember 17

Das coole Mädchenteam

 

Endlich, nach vielen Jahren, konnte der Handballclub Neftenbach auf die Saison 17/ 18 wieder einmal eine reine Mädchenmannschaft melden. Unter dem Namen SG Wyland spielen die Mädchen in der FU14 Meisterschaft mit. Der HC Neftenbach ist federführend und stellt den Stamm der Mannschaft. Mit dabei sind, ausser den Näfti Girls, Mädchen aus der Umgebung von Neftenbach, Andelfingen und Stammheim.

Diese Spielgemeinschaft war ein sehr guter Entscheid und es macht richtig Freude den Teenagern bei den Spielen zuzuschauen.

Die beiden Trainerinnen, Mia Oppliger und Andrea Schawalder, loben vor allem den guten Teamgeist und die grosse Motivation und Freude der Spielerinnen.

«Es ist erstaunlich wie sie sich gegenseitig unterstützen, auch die Anfängerinnen werden sofort integriert und sie helfen einander, niemand wird ausgegrenzt, es ist wirklich ein Team, das geschlossen auftritt»

Was dem Zuschauer auffällt, ist das bereits technisch vorhandene Verständnis. Es wird versucht kreativ zu spielen und sie zeigen einen unbändigen Drang zum Tor. Vielleicht fehlt manchmal noch das nötige Selbstvertrauen.

Gemäss Trainerinnen «sorgen gelungene Spielzüge für Gänsehautmomente in der Halle. Da drücken wir auch mal ein Auge zu, wenn im Training zu viel geschwatzt wird und die Konzentration darunter leidet. Es kommt aber selten vor, die Girls wollen wirklich was lernen und fordern das auch ein. Es macht unheimlich Spass dieses Team zu trainieren».

Aktuell steht die Mannschaft auf dem 2. Platz, sie haben bereits drei verdiente Siege herausgespielt.

«Wir wollen aber noch mehr und geben uns mit dem 2. Platz nicht zufrieden».

Diese Aussage passt zu den FU14.

Ich kann nur sagen: Girl Power in der Halle! Schaut es euch mal an, diese Mannschaft wird uns noch mehr Freude bereiten.

Wir sehen uns bei den nächsten Heimspielen in der Ebni- Halle.

 

Mäde Maurhofer


Bericht November 17

Handball ist eine attraktive und schnelle Ballsportart. Pro Mannschaft sind jeweils sieben SpielerInnen auf dem Feld, sechs FeldspielerInnen und ein Torwart. Die angreifende Mannschaft versucht ein Tor zu erzielen, die Abwehr versucht das zu verhindern. Wer am Schluss am meisten Tore auf der Anzeigetafel hat, ist der umjubelte Sieger.

Was braucht es für eine Ausrüstung, wenn man Handball spielen möchte? Schienbeinschoner und „Töggelischuhe,“ … äh nein, das ist ja eine andere berühmte Ballsportart“. Es braucht eigentlich nur einen Ball und Hallenturnschuhe und man kann loslegen, das von den Hallenabwarten verpönte Harz kommt erst viel später an die Finger.

Handball ist ein toller Mannschaftsport, jede Spielerin und jeder Spieler muss Tore schiessen, aber auch Tore verhindern und das funktioniert nur, wenn das ganze Team zusammenarbeitet und am gleichen Strang zieht. Es braucht immer Alle um Erfolg zu haben.

Im Handballclub Neftenbach haben wir SpielerInnen, die bereits seit dem fünften Lebensjahr mit dabei sind, es gibt aber auch welche, die erst später, während der Lehre, oder noch später, einsteigen. Die wichtigste Voraussetzung ist sicher die Freude und der Spass sich mit einem Ball zu bewegen.

Im September waren wir in der Schule in Äesch und haben im Schulsport versucht den Kids Handball näher zu bringen. Jetzt im Oktober haben wir in der Unterstufe Neftenbach nochmals die Möglichkeit, diese tolle Sportart den Kindern aus Neftenbach und der Umgebung näher zu bringen. Diese „Handball macht Schule“ Einsätze werden von unserem J+S Kids-Coach Sarah Schweizer und unserer J+S Trainerin Barbara Wyss, beide aus Neftenbach, geleitet.

 

Im Handballclub Neftenbach starten die Kids in der Animationsstufe U9/ U11.

Sarah Schweizer, Trainerin der U11, erzählt uns, was man in einem solchen Training erwarten kann.

„Zum Aufwärmen machen wir immer etwas mit einem Ball, um möglichst früh ein Ballgefühl zu entwickeln. Auch später wird in den Trainings immer wieder Basketball, Alle gegen Alle, Fussball oder Unihockey gespielt. Natürlich versuchen wir daneben das Einmaleins des Handballs zu vermitteln. In spielerischen Lektionen wird den jungen HandballerInnen das richtige Laufen mit Ball, das schwierige Prellen und das Werfen auf die Tore beigebracht. Der Aufbau dieser Fähigkeiten ist während einer ganzen Juniorenzeit immer wieder Trainingsinhalt“

Auf die Frage, ab welchem Alter die Kids zum Handballspielen in die Halle kommen können meint die erfahrene Trainerin:

„Am besten ist der Einstieg so mit fünf, sechs Jahren. Die Kinder dürfen ein altersgerechtes Spielen und Bewegen mit dem Ball erwarten. Und natürlich versuchen wir sie für unseren coolen Sport zu begeistern. Spannend für die Kinder ist natürlich, dass sie sich von Anfang an, bei den Spieltagen mit anderen Mannschaften aus der Region messen können. So lernen sie früh was es heisst auch mal zu verlieren, sie erfahren aber auch die grosse Freude, wenn man in einem Team ein Spiel gewinnen kann. Wir trainieren immer am Mittwoch von 16.45-18.15 in der Ebnihalle Neftenbach.“

Haben wir euch „gluschtig“ gemacht?

Freuen wir uns doch auf ganz viele neue HandballerInnen die, die Ebnihalle zum Platzen bringen.

 

Nadia Schweizer

Mäde Maurhofer


Bericht Oktober 17

Am 9. September ist die Handballsaison 17/ 18, mit 10 Teams aus Neftenbach, gestartet. Vier Aktivmannschaften und 6 JuniorInnen Teams kämpfen die kommenden sieben Monate um Punkte und Erfolg. Die Ziele sind wie immer hochgesteckt, die Spielerinnen brennen auf die ersten Einsätze. Vergessen ist die Schufterei und Plagerei der vergangenen Trainingseinheiten. Die in der Vorbereitungszeit auf dem Programm stehenden Einheiten, mit Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Circle Trainings, unzähligen Liegestützen und Rumpfbeugen, sind bei den HandballerInnen nicht wirklich beliebt.

An der mittlerweile traditionellen Lemon Trophy Ende August konnten die Teams die ersten Standortbestimmungen vornehmen. Wo ist noch Handlungsbedarf, was sitzt noch nicht wie erwartet, wo harzt der Spielfluss, das Spielverständnis. Das beliebte Turnier liefert den engagierten TrainerInnen wichtige Erkenntnisse für den Saisonstart.

Den Turniersieg holte, dank besserem Torverhältnis, die erste Mannschaft, die mit vergrössertem Kader ambitioniert in die Meisterschaft startet. Das Aushängeschild vom HC Neftenbach will in der gestarteten Saison vorne mitspielen und sich im erweiterten Favoritenkreis festsetzen.

Die Aktiven 2 und 3 spielen nach dem Aufstieg vom «3» beide in der 3. Liga. Gespannt kann man auf das Auftreten der 2. Mannschaft sein. Die ehemaligen U19 bilden den Stamm, ergänzt mit ein paar Routiniers, erwarten wir da eine hungrige schnelle Mannschaft mit viel Potenzial. Die Frauen wollen ihren, im letzten Jahr eingeschlagenen Weg, fortsetzen. Mit dem Turniersieg an der Lemon Trophy haben sie einen ersten Marker gesetzt. Schnellen und attraktiven Handball hat sich das Team auf die Fahne geschrieben. Wir sind gespannt.

Diese Saison ist der ganze Juniorenbereich abgedeckt, da auch wieder ein MU17 Team gemeldet wurde ist das Angebot von U9 bis MU17 komplett und erfreulich.

Ganz besonders können wir uns auf die FU14 Mannschaft SG Wyland freuen. Seit langem wieder einmal eine reine Mädchenmannschaft. Mit einem starken Auftritt gewannen sie das Neftenbacher Heimturnier. Das Team ist mit Spielerinnen von Neftenbach und Andelfingen besetzt. Die Girls sind hochmotiviert und haben eine hohe Einsatzbereitschaft. Mit technisch guten Spielerinnen bestückt, wird die SG Wyland ein Hingucker in dieser Saison.

 

Wir freuen uns auf viele Besucher an unseren Heimspielen, es wird Sport vom feinsten geboten, und in der Halle herrscht pure Energie.

Wir sehen uns.

 

Martin Maurhofer

 


Bericht Juli 17

Die total verrückte HCN- Hütte

 

Dorfet, irgendwann in der Nacht von Samstag auf den Sonntag.

 

Nach einem brütend heissen Sommertag hat sich die Luft abgekühlt. Wir schrammen knapp an einer Tropennacht herum.

 

Bei vielen Vereinen haben sich die Reihen gelichtet, die geschmackvoll eingerichteten und geschmückten Hütten und Zelte werden für ein paar Stunden dichtgemacht. Das festfreudige Volk zieht es auf die Gemeindewiese zum Handballclub Neftenbach. Das Motto «Die total verrückte HCN- Hütte» hat, wie DJ Schami, Tradition. Die mit viel Schweisstropfen aufgebaute Holzhütte, wo man Sitzplätze hat, bildet zusammen mit dem grossen Zelt und der stimmigen Caipi Bar einen idealen Festplatz.

 

Jetzt um diese Zeit ist die Menschendichte pro Quadratmeter auf 2.5 gestiegen, im Zelt und auf der Wiese drängen sich die Leute. DJ Schami gibt einmal mehr Alles, mit seiner langjährigen Routine weiss er immer genau was er wann spielen muss, das hat er einfach im Blut. Die Luft vibriert, der Bass fährt einem direkt in die Körpermitte, verschlägt einem fast die Luft. Der treibende Beat packt zu, fährt in die Glieder, man muss wippen, tanzen und sich bewegen.

 

Im Zelt ist die Hölle los, der Schweiss rinnt vom Gesicht, das Kondenswasser vom Zeltdach. Jetzt ist Skihüttengaudi angesagt, jeder kennt die Texte, und die Arme nochmals in die Höhe und der Refrain mitgegröhlt. Keine Chance sich zu erholen, kaum ist ein Hit durch legt Schami gleich den nächsten auf, nur ja nicht nachlassen, schön dranbleiben, keine Schwäche zeigen, ein kurzes Cool down und nochmals einen drauf. Der DJ zeigt kein Erbarmen. Egal, Dorfet ist nur alle drei Jahre und das Leben findet jetzt statt.

 

Draussen ist es etwas ruhiger, angeregte Gespräche in Gruppen und Grüppchen. Der Caipi Stand ist am Limit, das Barpersonal hat keine Zeit zum Verschnaufen, mixen, mixen und nochmals mixen. Zwei Franken pro Drink gehen für einen guten Zweck in eine Münzsäule. Schön, da kommt was zusammen.

 

 Die Nacht wird kühler, der Altersdurchschnitt sinkt mit der Temperatur. Ja, zur Tropennacht hat es, was die Temperatur angeht, nicht gereicht. Stimmungsmässig und vom Lebensgefühl her hat sich die Gemeindewiese während der drei Tage irgendwo in den Tropen befunden.

 

 Schön war’s.

 

 Mäde Maurhofer

 



Bericht Juni 17

HC Neftenbach

 

Während in den umliegenden Landesmeisterschaften noch um Punkte gekämpft wird, gegen den Abstieg und für den Aufstieg gespielt, und in Köln noch der Championsleague Sieger gekürt werden muss, ist die Schweizermeisterschaft auf der Zielgeraden. Bei den Herren ist erfreulicherweise Pfadi Winterthur der Herausforderer von den Kadetten aus Schaffhausen. Im Best of 5 Modus wird der Schweizermeister erkoren.

 

 

Die Handballer und Handballerinnen aus Neftenbach befinden sich nach einer verdienten Pause bereits wieder in der Vorbereitung auf die nächste Saison. Obwohl die Vorbereitungsphase nicht so beliebt ist bei den Handballern, werden sich die Mannschaften seriös und motiviert auf die nächste Saison hin den nötigen Schliff erarbeiten.

 

 

Die Bilanz der vergangenen Saison fällt, wie das Maiwetter, durchzogen aus. Unser Aushängeschild, Aktiv 1, in der 2. Liga schliesst die Saison auf dem 5. Platz ab. Mit 9 Punkten Rückstand auf den zweiten Platz fehlen am Schluss zu viele Punkte um ganz vorne mitzuspielen.

 

 

Die zweite Aktivmannschaft in der 3. Liga kann sich vor dem Abstieg retten und setzt mit einer neuen Teamkonstellation auf neue Impulse in der nächsten Saison.

 

 

Das verstärkte 3 schafft dafür problemlos den Aufstieg in die 3. Liga. Gratulation an die durchmischte Mannschaft.

 

 

Die Frauen haben sich in der 3. Liga tapfer gehalten und mit einigen tollen Spielen beste Werbung für den Frauenhandball gemacht. Um ganz vorne mitzuspielen fehlt nicht viel, der vierte Platz weckt Begehrlichkeiten für die nächste Saison.

 

 

Die beiden Juniorenteams MU15 und MU19 kämpften in den Finalrunden um gute Platzierungen. Beide Mannschaften belegten am Schluss in ihren Gruppen den 4. Platz. Vor allem die Jungs von den MU19 mussten ihre hochgesteckten Ziele nach einem schlechten Start in der Finalrunde, fünf Niederlagen in Serie, frühzeitig begraben.

 

 

Bei den U13 wächst eine vielversprechende Handballjugend heran. Die beiden Teams rot und blau haben an den, vom Modus vorgegebenen, Turnieren immer vorne mitgespielt. Erfreulich die grosse Motivation und Freude der Jugendlichen.

 

Mäde Maurhofer

 


Bericht März 17

Handball Schnuppertraining für Asylbewerber

 

Auch der Handballclub Neftenbach ist bestrebt, die Verantwortung für die Integration in der Gemeinde Neftenbach wahrzunehmen.

So wurde unter der Leitung unseres Trainers der ersten Mannschaft, Heinz Berger, Anfang Januar ein Schnuppertraining für Asylbewerber angeboten. Acht junge Männer verschiedener Nationen fanden den Weg in die Ebnihalle.

Unsere Jungs der ersten Mannschaft nahmen motiviert am Schnuppertraining teil und so konnte mit einer idealen 1:1 Betreuung gestartet werden. Die anfängliche Befangenheit und Unsicherheit auf beiden Seiten löste sich schnell und die ersten Übungen wurden bereits mit einem Lachen auf dem Gesicht begleitet.

Einmal mehr hat sich, in dieser Trainingseinheit die Komplexität des Handballsports gezeigt, was für langjährige SpielerInnen automatisch und ohne nachzudenken gemacht wird, ist für Neueinsteiger sehr schwierig. Es gibt die drei Schritte Regel, das Doppel, dann darf man nicht im Kreis stehen und muss sich dabei bewegen und Bälle spielen und Bälle fangen.

 Mit viel Einsatz wurden die ersten Übungen absolviert und rasch waren Fortschritte auszumachen. Bemerkenswert, wie im Sport Sprachbarrieren einfacher überbrückt werden können. Man sprach in Englisch, deutsch und es bedurfte nicht vieler Worte. Gegen Ende des Schnuppertrainings wurde in gemischten Mannschaften gegeneinander gespielt und das war dann richtig Spass für alle Beteiligten. Erzielte Tore und gelungene Spielzüge wurden enthusiastisch gefeiert.

Schnell waren die 90 Minuten zu Ende, zufriedene Gesichter bei allen Anwesenden zeugten von einem gelungenen und erfolgreichen Anlass.

Der HC Neftenbach überlegt sich nun weitere Möglichkeiten, wie wir uns an einer gelungenen Integration beteiligen können.

Sport bietet sich ja geradezu an um Leute zusammen zu bringen und gegenseitige Vorurteile und Ängste abzubauen.

 

 Mäde Maurhofer

 

mehr Fotos in der Galerie



Bericht Februar 17

HCN 4Fun

 

Ja, was passiert eigentlich mit unseren „pensioniertenHandballerInnen?

 

Irgendwann kommt der Moment, wo sich auch der angefressenste Handballer eingestehen muss, so geht es nicht mehr weiter. Das Training kann man gerade noch so überstehen, aber nach einem Spiel zwickt es überall, der jahrelange Verschleiss macht sich erbarmungslos bemerkbar. Die Erholungsphasen zwischen Spielen oder zwischen den Trainings reichen kaum noch für die Regeneration der hart beanspruchten Muskeln und Knochen aus.

 

Unweigerlich kommt der Tag der Entscheidung und man zieht sich vom aktiven Handballsport zurück. Aber was nun? Ein wenig bällele muss noch drin liegen, gut einlaufen, sich bewegen, aber ein Ball muss zwingend mit dabei sein.

 

Mit dem HCN 4Fun hat der Handballclub Neftenbach das ideale Gefäss für die pensionierten HandballerInnen im Angebot. Vor 6 Jahren in die Welt gerufen, ist der Dienstagabend im Auenrain nicht mehr von der Agenda wegzudenken. Im Durchschnitt bewegen sich 11 Ex- HandballerInnen in der, von der Grösse her, idealen Auenrainhalle.

 

Handballer sind ja eine eigenartige Spezies. Mit Ball packen sie alles, nimm ihnen den Ball weg und sie haben keine Lust mehr und verlieren die Motivation. Den beiden Leitern ist es wunderbar gelungen, die richtige Mischung aus Spass, Spiel und Training zu finden. Am Anfang findet ein intensives Einturnen und Aufwärmen auf den roten AirexMättelistatt. Dehnen, etwas Kraft, Stabilität und Beweglichkeit gehören in der ersten knappen halben Stunde zum Pflichtprogramm. Nachher kommt der Ball ins Spiel, die leicht verkrampften Minen lockern sich, die Bewegungen werden flüssiger und die ersten 30 Minuten sind vergessen. Jetzt wird gespielt, mit Ball. Korbball, Volleyball, Smolball und andere Ball- Spiele. Der Fokus liegt aber beim Korbball, dies ist auch während der Aktivzeit das beliebteste Aufwärmspiel der HandballerInnen.

 

Der Ehrgeiz ist bei Allen noch immer da, es wird um Punkte,Körbe und Goals fair gekämpft. Die vorherige Verbissenheitist der Grosszügigkeit gewichen, jede und jeder macht was und wieviel er kann und das ist gut so.

 

Ein weiterer positiver Aspekt, neben dem Spiel und Sport, ist der soziale Kontakt und der Austausch mit den anderen Ex HandballerInnen. Die vielen gemeinsamen Erlebnisse bieten auch heute noch genügen Gesprächsstoff.

 

Mäde Maurhofer


Bericht Januar 17

Handball hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Regeländerungen, wie das „schnelle Anspiel“ haben das Spiel dynamischer, intensiver und schneller gemacht. Die neuen Regeln richten sich auf ein technisch orientiertes, schnelles Handballspiel aus und verlangen nach vielseitigen, technisch versierten, auf verschiedenen Positionen einsetzbaren SpielerInnen.

 

 Leider fristet der Handball in der Schweiz ein Mauerblümchen Dasein und gehört zu den Randsportarten. In der nationalen Meisterschaft bewegen sich die Zuschauerzahlen zwischen 500 und 1000, wobei die höhere Zahl bereits ein Spitzenwert ist. In unserem Nachbarland gibt es eine sehr grosse Handballverrückte Fangemeinde. Zuschauerzahlen von 10000 sind keine Seltenheit, und wer einmal ein Bundesligaspiel oder eines der ChampionsupäLeaguespiele live gesehen hat, ist von der Stimmung in den Hallen begeistert. Beim Europäischen Champios League Final, ausgetragen im Final4 Modus machen 20000 Handballfans Stimmung und unterstützen lautstark ihre Teams. Für die Handballverückten ein unvergessliches Erlebnis

 

Nach einer jahrelangen Durststrecke unserer Handballnationalmannschaft hat Michael Suter das Team übernommen und eine Verjüngung des Kaders in die Wege geleitet. Das Durchschnittsalter ist etwas über 20 und die körperlichen Eigenschaften lassen sich durchaus sehen. Die neu formierte Nationalmannschaft hat mit dem Spiel gegen Deutschland, vor einer Rekordkulisse von 10000 Zuschauern, mit einer knappen 1 Tore Niederlage ein eindrückliches Statement abgegeben. Da dürfen wir uns in den nächsten Jahren auf eine Annäherung an die europäischen Spitzenmannschaften freuen.

 

Der Routinier der Mannschaft ist Andi Schmid der in Deutschland bei den Rhein Neckar Löwen seine Brötchen verdient. Zum dritten Mal hintereinander ist der Schweizer, in der stärksten Liga der Welt, als MVP gewählt worden, zudem führte er diesen Frühling die Löwen zum Meistertitel. Mit seinem herausragenden Renommee ist Andi der ideale Handball Botschafter. Schade wagen nicht mehr junge Spieler den Schritt ins Ausland.

 

Vor ein paar Jahren wurden die physischen Belastungsfaktoren eines Handballers währen eines 60 Minütigen Spieles untersucht. Die folgenden Zahlen sind vielleicht nicht mehr aktuell, geben aber trotzdem einen interessanten Einblick in unsere geliebte Sportart.

 

Durchschnittliche Anzahl Angriffe pro Spiel            64

Durchschnittliche Angriffseffektivität                       41%

Durchschnittliche Anzahl Torwürfe pro Spiel          63

 

Gesamtlaufleistung                                                     4151-7000m

 

Laufbewegung ohne Ball                                            4114-6930m

  • Sprint                                                                     383-510m
  • Mittleres Tempo                                                   312-5400m
  • Langsames Tempo und Gehen                          604-1090m

 Laufbewegung mit Ball                                              

  •  Sprint                                                                       19m
  • Mittleres Tempo                                                      37m
  • Anzahl Antritte                                                         44-50

 Anzahl Tempowechsel                                                190-210

 Anzahl Richtungsänderungen                                     279-340

 Anzahl Sprünge                                                             16-24

 Anzahl Ballannahme pro Spieler                                90-105

 Torwürfe pro Spieler                                                    14

 

Mit unseren Mannschaften vom HC Neftenbach sind wir mehrheitlich auf Kurs. Unser „1“ das Aushängeschild hat sich im vorderen Drittel festgesetzt. Nach einem klasse Saisonstart muss in den letzten Spielen um jedes Tor hart gekämpft werden.

 

Die Aktiven 2 sind in ihrer 3. Ligagruppe im letzten Drittel klassiert. Aus den 9 gespielten Spielen resultierten nur 2 Punkte. Um nicht in den Abstieg Strudel zu geraten müssen da noch ein paar Punkte geholt werden.

 

Bei den Aktiven 3 in der 4. Liga stehen die Neftenbacher an der Tabellenspitze.

 

Unser Frauenteam ist genau in der Tabellenmitte platziert, die Girls orientieren sich aber klar nach oben.

 

Die beiden Juniorenteams U15 und MU19 sind auf Finalrundenkurs. Das verspricht nach den Weihnachtsferien einige heisse Spiele. Die MU19 haben ihre Heimstärke eindrücklich unter Beweis gestellt und in der Ebni Halle keinen Punkt abgegeben.

 

Die U13 Challangers stehen nach 12 Spielen an der Spitze. Da wächst einmal mehr eine schlagkräftige Truppe heran. Die U13 Beginners bewegen sich bei den Turnieren im Mittelfeld und dabei sammeln sie fleissig Erfahrungen

 

Alles in Allem können wir uns ruhig in die wohlverdienten Weihnachtsferien verabschieden.

 

Die Spielpläne ab den Weihnachten werden sobald vorhanden auf der Homepage aufgeschaltet.

 

Schaut rein in die Homepage, schaut rein in die Halle. Lasst euch begeistern.

 

Wir sehen uns.

 

Mäde Maurhofer


Bericht Dezember 16

Saturday

 

Der HCN Saturday, in der Ebnihalle, hat in der Jahresagenda des Handballclubs Neftenbach seinen festen Platz. Am 29. Oktober war es wieder soweit, ab der Altersstufe U15 konnte sich jede Mannschaft dem heimischen Publikum präsentieren. Der am Saturday zur Tradition gehörende Pizzawagen sorgte für das leibliche Wohl der zahlreichen Zuschauer und der SpielerInnen. Mit einem attraktiven Rahmenprogramm wurde für Auflockerung gesorgt. Man konnte beispielsweise Resultate tippen und dabei eine Pizza gewinnen, auch der rege genutzte Töggelikasten sorgte für Abwechslung und Spass im Hallenfoyer.

 

Auf einem grossen Bildschirm wurden, extra für diesen Anlass, produzierte Videos gezeigt, in denen sich die Mannschaften vorstellten. Unser Sponsoren Club HCN 99 präsentierte an einem Stand sein Jahresprogramm und Fotos vergangener Anlässe, dazu gab es Cüpli und am Abend Caipi.

 

In den Juniorenklassen wird bis Weihnachten eine Qualifikationsrunde gespielt. Je nach Gruppengrösse spielen dann die jeweils ersten zwei bis drei Mannschaften der Gruppen eine Finalrunde. Die restlichen Teams spielen in der Platzierungsrunde.

 

Den HCN Saturday durften unsere U15 eröffnen. Mit einem klaren Sieg gegen das körperlich unterlegene Turbenthal unterstrich das U15 Team seine Ambitionen auf die Finalrunde. Die Mannschaft hat seit Saisonbeginn grosse Fortschritte gemacht. Das Team hat einige gute Techniker, die körperlichen Unterschiede, aber auch die Leistungsunterschiede sind in dieser Alterskategorie noch sehr gross. Die Mannschaft besteht aus einem grossen Kader und kann immer mit vielen Jungs und Mädels trainieren. Man sieht bereits eine Struktur und die Handschrift der Trainer ist erkennbar.

 

Im zweiten Spiel spielten unsere Frauen gegen die Spielgemeinschaft Unterstrass/ HCRO/ Rorbas. Unsere Girls spielten erfrischend, frech und mutig nach vorne und liessen den Zürcher Unterländerinnen keine Chance. Mit 25: 15 spielten sie sich in einen regelrechten Torrausch. Das verjüngte und aufgestockte Team kann mit genügend Spielerinnen gut trainieren und kann diese Trainingsqualität auch in den Spielen umsetzen. Den Trainern ist es gelungen ein homogenes Team mit starkem Zusammenhalt zu formen. Wir sind gespannt was da noch kommt.

 

Die MU19 durften sich in dieser Saison das erste Mal in der Ebni Halle präsentieren. Nach einer klaren Niederlage und einem klaren Sieg in den ersten beiden Spielen, musste gegen Effretikon unbedingt ein Sieg folgen. Das Ziel der MU19 ist, wie bei den U15, das Erreichen der Finalrunde. In der 5er Gruppe qualifizieren sich die ersten beiden für das ambitionierte, angestrebte Ziel. Einmal mehr zeigten die Jungs vor eigenem Publikum eine starke Leistung, unterstrichen ihre Heimstärke und spielten sich mit einem klaren 32: 21 auf den zweiten Tabellenplatz.

 

Nach dem dritten Sieg unserer heimischen Teams schafften die Aktiven 2 (3. Liga) auch im Rückspiel gegen ein starkes Effretikon keinen Exploit und mussten mit einer schmerzlichen 16: 37 Niederlage gegen den bisher ungeschlagenen Gruppenzweiten vom Platz. Das Team hatte mit vielen Absenzen zu kämpfen und bringt so auf dem Platz noch nicht die erwartete Konstanz.

 

Die im Laufe des Nachmittages gut gefüllte Halle erwartete gespannt das Spiel unserer ersten Mannschaft, dem, in der zweiten Liga spielenden, Aushängeschild des HCN. Unsere Mannschaft, die gut in die Saison gestartet ist, hatte von Anfang an Schwierigkeiten sich gegen die clever spielenden Frauenfelder durchzusetzen. Vor allem kamen die routiniert aufspielenden Frauenfelder sehr leicht zu ihren Toren. Die wackelige Deckung unserer Jungs ermöglichte ein spannendes Spiel in dem sich die Neftenbacher mit einer bärenstarken kämpferischen Leistung zum Schluss mit 29: 26 durchsetzen konnten. Mit diesem Sieg stehen unsere Jungs auf dem zweiten Platz in ihrer Gruppe. Beobachten wir aufmerksam, wie weit es dieses Jahr für diese motivierte Mannschaft gehen wird.

 

Den Abschluss des äusserst erfolgreichen Saturdays durften unsere Aktiven 3 (4. Liga) machen. Die dritte Aktivmannschaft ist ein Mix, aus einem Stamm älterer Spieler, ergänzt durch Junioren aus dem MU19 Team sowie von jungen Wilden aus der ersten Mannschaft. Mit diesem Mix stehen sie an der Spitze in ihrer Gruppe. Ein anfänglich klares Spiel zu Gunsten des HCN kippte gegen Schluss auf die Seite von Bülach. So lagen die Neftenbacher kurz vor Schluss plötzlich hinten. Nochmals wachgerüttelt, zeigte die Matchuhr 20 Sekunden vor Schluss 23: 23, mit Angriffsvorteil für Neftenbach. Mit letzter Kraft und Einsatz, fiel mit dem Ertönen der Schlusssirene, der frenetisch gefeierte Siegestreffer für die Heimmannschaft.

 

Bei sechs Spielen durften sich die Neftenbacher über fünf Siege der Heimteams freuen. Somit ein erfolgreicher HCN Saturday. Die Spielanalysen, beflügelt durch Pizzas und Caipis, dauerten noch einiges länger an diesem schönen Abend. Der Pizzawagen konnte am Schluss zufrieden melden: 150 Pizzen gingen über die Theke.

 

Mit diesem Anlass hat der Handballclub einmal mehr gezeigt, dass wir ein gesunder, lebendiger Verein sind. Mit 319 MitgliederInnen, darunter 160 Aktive, davon 83 JuniorInnen, sind wir ein wichtiger Pfeiler in der Vereinslandschaft von Neftenbach.

 

Qualifizierte TrainerInnen sorgen für eine stufengerechte Ausbildung der Jüngsten und der JuniorInnen, neue MitgliederInnen sind herzlich willkommen. Der mittlerweile vollständig verjüngte Vorstand schafft es, mit innovativen Ideen und Konzepten, grossem Einsatz und Vorwärtsdrang die Mitglieder zu überzeugen und zu motivieren.

 

Schaut euch doch mal die neu konzipierte Homepage an. Mit einem, stets im Ausbau befindenden, Fotoarchiv, kann man sich durch die Geschichte des HCN’s klicken. Wer irgendwann einmal bei uns gespielt hat, findet sich sicher auf irgendeiner der unzähligen Mannschaftsfotos, die frei zugänglich sind.

 

Wer jetzt gluschtig geworden ist, untenstehend findet ihr die nächsten Heimspiele unserer Mannschaften. Es lohnt sich. Handball ist ein schneller, kampfbetonter, technisch hochstehender Mannschaftssport mit vielen Toren, spannenden Spielen und viel Emotionen.

 

Wir sehen uns.

 

Mäde Maurhofer